Ein Seminar der UFA brand communication und HMR International
In Kooperation mit der Medienboard Berlin-Brandenburg, Potsdam
Ort: Bertelsmann Repräsentanz, Unter den Linden 1, 10117 Berlin
Termin: 27. Januar 2011, 10.00 – 19.00 Uhr

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Mehr als 170 hochkarätige Referenten, Fachbesucher und Pressevertreter kamen in der Berliner Bertelsmann Repräsentanz zusammen, um sich über die neuesten Branded Entertainment-Trends auszutauschen.

Vordenker aus der Werbung, der Online-Branche, der Film- und TV Produktion sowie dem Marketing von Markenartiklern und Unternehmen machten in Vorträgen und Diskussionsbeiträgen beim Seminar ‚Markenkommunikation in neuen Medienwelten – Branded Entertainment’ der UFA brand communication und der HMR International deutlich, wie groß die Nachfrage nach innovativen Vermarktungsformen in der digitalen Welt ist. Die kürzliche Lockerung der Werberichtlinien gibt dazu einen weiteren Impuls. Internationale Experten aus Medien und Wirtschaft präsentierten und diskutierten ihre aktuellen Strategien und Maßnahmen.

Simon Shaps

Im internationalen Markt des Branded Entertainment geht es zunehmend um die gemeinsame Entwicklung und Schaffung von Inhalten durch die Kreateure, Distributeure und Markenartikler, erklärt Simon Shaps, Chair des Londoner Programmentwicklungs- und Produktionsunternehmens A Brand Apart Television in London. Dazu müssten aber zunächst Brücken die einzelnen Akteure verbinden und eine gemeinsame Sprache gefunden werden.

Amir Kassaei

Justin Wilkes, Executive Vice President & Entertainment bei @radical.media aus New York machte in einer Keynote über transmediales Storytelling den deutschen Kollegen Mut: die Erfahrungen aus den USA würden zeigen, dass alle derzeit in Deutschland noch bestehenden Herausforderungen und Barrieren im Bereich innovativer Markenkommunikation vergessen werden, sobald es ein paar wenige Beispiele von Branded Entertainment gebe, die wirklich funktionierten. Ein Umdenken fordert dagegen der Kreativchef der Werbeagentur DDB Group Amir Kassaei. In einer immer vernetzteren Welt käme es zunehmend auf die Inhalte selbst an, nicht wo die Inhalte zu sehen seien. Relevanz schlage Reichweite, gleichzeitig müssen Marken tatsächlich liefern statt nur zu versprechen. Thomas de Buhr, Head of Media Solutions bei Google Germany präsentierte aktuelle Cases von Branded Entertainment auf You Tube und die Möglichkeiten der Interaktion mit den Nutzern, die Online-Kanäle bieten. Als Digital Lifestyle-Marke und alternative Vertriebsplattform jenseits der etablierten TV-Sender präsentierte Peter Kerkhoff, Leiter Content & Media Partnering, Products & Innovation, die Deutsche Telekom AG und zeigte mit der Kampagne „Million Voices“ die Möglichkeiten des Netzes im Bereich Branded Entertainment auf. Am Nachmittag stellten zudem Führungskräfte von Suzuki International Europe, BMW und ITV in praxisnahen Fallstudien ihre aktuellen Strategien vor. Bei der abschließenden Gesprächsrunde diskutierten Ute Zahn vom Artist Network, Schauspielerin Natalia Wörner, Stefan Kastenmüller von der UFA brand communication, Florian Krumrey von Insideout Marketing, Olaf Zern von Nike und Rechtsanwalt Dr. Christian Schertz die strategische Bedeutung von Markenbotschaftern oder Branded Talents. Weitere Referenten waren Lars-Eric Mann (IP Deutschland), Dr. Friedrich Nicolaus Heise (Grundy UFA) und Malte Hildebrandt (SevenOne Media/SevenOne AdFactory).

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